Besuch der Verbandsversammlung des Wege-Zweckverbandes am 31.08.2020

Gestern war ich im Einsatz als Gast bei der Verbandsversammlung des Wege-Zweckverbandes (WZV).
Auf der Tagesordnung standen viele interessante Themen, wie der Jahresabschluss 2019, die Mülldeponie in Damsdorf, oder auch der Recyclinghof in Norderstedt. Alle Themen sind natürlich auch für Bad Segeberg als Verbandsmitglied relevant und ich habe die Debatten zu den einzelnen Punkten mit Spannung verfolgt.
Es wurden viele kontroverse Diskussionen geführt und in der Sache getritten, sind sich doch nicht alle Verbandmitglieder einig, wie z.B. die Deponie in Damsdorf erweiteret werden soll. Im Gespräch sind 440.000-1.200.000 Kubikmeter, je nachdem welche Art von Müll eingebracht wird. Ausgeschlossen wurden dabei freimessende Abfälle aus Atomkraftwerden, was jedoch nur ein Signal an das Land darstellen dürfte, denn eine Zuweisung vom Land müsste rechtlich eingebracht werden. Für die Verfüllung der Deponie zur Abdeckungen müssen planmäßige Rückstellungen gebildet werden, welche sich nach derzeitigen Schätzungen auf rund 39,8 Mio. € belaufen. Ein Großteil der Rückstellungen wird hier allein für die Abdeckung notwendig und der bedeutend kleinere Teil für die Nachsorge, die über einen Zeitraum von 40 Jahren erfolgen muss.
Viele Themen haben demnach auch Einfluss auf die Öffentlichkeit, gerade was die Kosten betrifft. Ich möchte den Bezug zur Öffentlichkeit an einem kleinen Beispiel deutlich machen: Die letzte Erhöhung der Müllgebühren, notwendig geworden aus einer schlechten wirtschaftlichen Lage, haben zu Mehreinnahmen von rund 4 Mio. € geführt, was letztendlich u. a. zu einen positiven Jahresabschluss in 2019 führte.
Auch die Frage zum Recycling in Norderstedt war ein schwieriges Thema. Die Berichterstattung der letzten Wochen hat aufgezeigt, dass es offenbar Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen der Stadt und dem WZV gibt. Dieses Thema wird den Verband weiter beschäftigen, auch wenn sich Herr Axmann gestern einen Beschluss zum weiteren Bearbeitung abholen konnte.
Die Arbeit im Zweckverband ist also wichtig, hat es doch unmittelbaren Einfluss auf die Bürger*innen der Stadt Bad Segeberg.
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