Erfahren. Engagiert.
Für Bad Segeberg.
Für Bad Segeberg.
Woran Sie mich messen können
Als ich 2020 erstmals für das Amt des Bürgermeisters kandidiert habe, habe ich auf dieser Seite sieben Grundsätze formuliert, für die ich stehen wollte:
Bürgerbeteiligung. Überparteiliche Arbeit. Offenheit, Respekt und Wertschätzung. Transparente Entscheidungen. Mut und Tatkraft. Moderne Kommunikation und Digitalisierung. Teamwork und innovatives Arbeiten.
Diese Grundsätze waren damals keine Punkte eines klassischen Wahlprogramms. Sie sollten beschreiben, wie ich als Bürgermeister arbeiten möchte.
Nach fünf Jahren im Amt würde ich sie heute nicht grundsätzlich anders formulieren. Aber ich kann sehr viel besser sagen, was sie für mich in der täglichen Arbeit bedeuten.
Zuhören und beteiligen
Bürgerbeteiligung bedeutet für mich mehr als formelle Beteiligungsverfahren.
Ich möchte wissen, was die Menschen in Bad Segeberg bewegt. Deshalb bin ich ansprechbar, suche den direkten Austausch und versuche, bei wichtigen Projekten diejenigen frühzeitig einzubeziehen, die davon betroffen sind.
Das bedeutet nicht, dass am Ende jeder Wunsch umgesetzt werden kann. Beteiligung bedeutet für mich aber, zuzuhören, Argumente ernst zu nehmen und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.
Die beste Idee zählt
Überparteiliche Zusammenarbeit war mir 2020 wichtig – und sie ist es heute noch.
Als Bürgermeister bin ich nicht Bürgermeister einer Partei oder einer Fraktion, sondern Bürgermeister der gesamten Stadt.
In einer Stadtvertretung treffen unterschiedliche politische Vorstellungen aufeinander. Das gehört zur Demokratie. Meine Aufgabe sehe ich darin, Mehrheiten und Lösungen zu ermöglichen und gemeinsam das Beste für Bad Segeberg herauszuholen.
Dabei gilt für mich weiterhin:
Für eine gute Idee ist mir ziemlich egal, von wem sie kommt. Entscheidend ist, ob sie Bad Segeberg weiterbringt.
Respekt – auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind
Kommunalpolitik lebt von unterschiedlichen Auffassungen.
Man kann über Projekte, Prioritäten und Entscheidungen intensiv streiten. Trotzdem sollten Offenheit, Respekt und Wertschätzung selbstverständlich bleiben.
Das gilt für den Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern genauso wie für Politik, Verwaltung, Unternehmen, Vereine und Ehrenamt.
Nicht jede Diskussion endet mit Einigkeit. Sie sollte aber immer so geführt werden, dass man sich anschließend noch in die Augen schauen kann.
Erklären, wie Entscheidungen entstehen
2020 habe ich transparente Findungs- und Entscheidungsprozesse versprochen.
Dieser Anspruch ist geblieben.
Kommunale Entscheidungen sind häufig komplizierter, als es von außen erscheint. Es gibt rechtliche Vorgaben, unterschiedliche Interessen, finanzielle Grenzen und manchmal schlicht Sachzwänge.
Umso wichtiger finde ich es, Entscheidungen zu erklären: Was ist möglich? Was nicht? Warum dauert etwas? Und wer entscheidet eigentlich worüber?
Transparenz bedeutet für mich deshalb nicht, so zu tun, als wäre alles einfach. Sondern möglichst verständlich zu erklären, warum etwas so ist, wie es ist.
Entscheiden und Verantwortung übernehmen
Ein Bürgermeister muss zuhören und abwägen.
Aber irgendwann muss auch entschieden werden.
Mut, Tat- und Entscheidungskraft gehörten deshalb bereits 2020 zu meinen Grundsätzen.
Nach fünf Jahren im Amt würde ich ergänzen: Entscheidungen zu treffen ist manchmal der einfachere Teil. Schwieriger ist es, anschließend Verantwortung dafür zu übernehmen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und ein Projekt tatsächlich bis zur Umsetzung zu begleiten.
Genau darin sehe ich eine der wichtigsten Aufgaben eines Bürgermeisters.
Moderne Verwaltung und Kommunikation
Digitalisierung war 2020 eines meiner zentralen Themen. Sie ist heute noch wichtiger.
Dabei geht es nicht darum, etwas digital zu machen, nur weil es technisch möglich ist.
Digitale Verwaltung muss den Alltag einfacher machen – für Bürgerinnen und Bürger genauso wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Gleichzeitig gehören für mich moderne Kommunikationswege inzwischen selbstverständlich zum Bürgermeisteramt. Ich möchte nicht nur dann kommunizieren, wenn alles fertig ist, sondern auch erklären, was gerade passiert, warum Entscheidungen getroffen werden und wo Probleme liegen.
Gemeinsam geht mehr
Kein Bürgermeister setzt Projekte alleine um.
Hinter dem, was in einer Stadt funktioniert, stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, Politik, Ehrenamtliche, Vereine, Unternehmen, Verbände und viele weitere Menschen.
Deshalb war Teamwork bereits 2020 einer meiner Grundsätze.
Heute weiß ich noch sehr viel genauer, wie wichtig gute Teams, gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft sind, auch einmal neue Wege auszuprobieren.
Innovation bedeutet für mich dabei nicht, jedem Trend hinterherzulaufen. Es bedeutet, bestehende Abläufe zu hinterfragen und offen dafür zu sein, dass es vielleicht einen besseren Weg gibt.
Und heute?
Die Überschrift dieser Seite lautete 2020:
„Ich stehe für …“
Nach fünf Jahren als Bürgermeister würde ich daraus machen:
„Daran können Sie mich messen.“
Denn politische Grundsätze haben für mich nur dann einen Wert, wenn sie sich auch im täglichen Handeln wiederfinden.
Ob mir das in den vergangenen fünf Jahren gelungen ist, müssen am Ende andere beurteilen.
Ich kann aber sagen:
An diesen Grundsätzen hat sich nichts geändert.
