Mit Herz. Mit Verstand.
Für Bad Segeberg.

MOIN, ICH BIN TONI.

Über mich

Ich bin 43 Jahre alt, seit 20 Jahren verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von 15 und 18 Jahren.

Geboren bin ich in Mecklenburg. Schleswig-Holstein und der Kreis Segeberg sind aber seit inzwischen mehr als 26 Jahren meine Heimat. Hier lebe ich mit meiner Familie, hier sind unsere Töchter groß geworden und hier habe ich meinen persönlichen und beruflichen Lebensmittelpunkt gefunden.

Bad Segeberg ist für mich deshalb längst viel mehr als der Ort, an dem ich Bürgermeister sein darf. Es ist meine Heimat.

Familie und ein ziemlich voller Kalender

Seit 2021 bin ich Bürgermeister von Bad Segeberg. Dieses Amt ist für mich weit mehr als ein Beruf – und es passt ohnehin nur bedingt in eine klassische Arbeitswoche.

Rathaus, Sitzungen, Gespräche, Veranstaltungen und die zahlreichen weiteren Aufgaben und Funktionen sorgen dafür, dass meine Woche nicht selten rund 80 Arbeitsstunden hat.

Hinzu kommt derzeit eine besondere Aufgabe: Gemeinsam mit Klaus Gerdes habe ich ehrenamtlich Verantwortung in der kommissarischen Leitung des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) übernommen.

Ich mache all das gerne und mit großer Leidenschaft. Gleichzeitig wäre es unehrlich zu behaupten, dass Familie und Hobbys dabei nicht manchmal zu kurz kommen.

Gerade deshalb ist mir die gemeinsame Zeit mit meiner Familie besonders wichtig. Unsere Töchter sind inzwischen 15 und 18 Jahre alt – und je älter sie werden, desto deutlicher wird einem, wie schnell die gemeinsamen Jahre vergehen und wie kostbar die Zeit miteinander ist.

Ein bisschen Ausgleich muss sein

Ganz ohne Ausgleich funktioniert allerdings auch eine volle Woche nicht.

Seit Januar gehe ich dreimal in der Woche zum Kickboxen. Das Training ist für mich der ideale Gegenpol zum Rathausalltag: Kondition, Kraft und Konzentration – und für eine Weile einmal nicht an den nächsten Termin denken.

Sport gehört schon seit vielen Jahren zu meinem Leben. Dazu zählen auch OCR-Wettkämpfe – Extremhindernisläufe, bei denen Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit und gelegentlich eine gewisse Leidensfähigkeit gefragt sind.

Und ich fahre leidenschaftlich gerne Motorrad.

Auf zwei Rädern unterwegs zu sein gehört für mich zu den wenigen Gelegenheiten, bei denen der Kopf tatsächlich einmal frei wird. Leider bleibt dafür momentan viel zu selten Zeit.

Mein Weg ins Rathaus

Mein beruflicher Weg hat nicht in einer Verwaltung begonnen.

Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel habe ich viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen in der Wirtschaft gearbeitet. Vom Baustoff- und Baubeschlagshandel führte mich mein beruflicher Weg schließlich in die IT. Vor meiner Wahl zum Bürgermeister war ich als SAP Authorization Manager tätig.

Diese Erfahrungen außerhalb einer Verwaltung prägen bis heute meine Art zu arbeiten. Prozesse hinterfragen, Verantwortung übernehmen, Lösungen suchen und Dinge möglichst pragmatisch umsetzen – das habe ich aus meinem früheren Berufsleben mit ins Rathaus genommen.

Kommunalpolitik war zunächst mein Ehrenamt. Seit 2013 habe ich als Kreistagsabgeordneter kommunalpolitische Erfahrung gesammelt und dabei gelernt, wie kommunale Entscheidungen entstehen – und manchmal auch, warum sie länger dauern, als einem lieb ist.

2020 habe ich mich schließlich um das Amt des Bürgermeisters von Bad Segeberg beworben.

Seit dem 4. Juni 2021 darf ich dieses Amt ausüben.

Bürgermeister von Bad Segeberg

Als Bürgermeister leite ich die Stadtverwaltung, bin Dienstvorgesetzter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dafür verantwortlich, gemeinsam mit ihnen die Beschlüsse der Stadtvertretung umzusetzen.

Daneben gehört zum Amt weit mehr als das Rathaus.

Ich vertrete Bad Segeberg in zahlreichen Verbänden, Gesellschaften und Einrichtungen. Unter anderem bin ich Schulverbandsvorsteher des Schulverbandes Bad Segeberg, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Mittelzentrum Bad Segeberg/Wahlstedt und Aufsichtsratsvorsitzender der Kalkberg GmbH.

Hinzu kommen weitere Aufgaben und Netzwerke, in denen ich die Interessen unserer Stadt und unserer Region vertrete.

Das bedeutet viele Termine und viel Verantwortung. Es eröffnet aber auch die Möglichkeit, Kontakte zu nutzen, Türen zu öffnen und Themen für Bad Segeberg voranzubringen.

Wie ich Bürgermeister sein möchte

Bürgermeister zu sein bedeutet für mich nicht, bei jedem Thema bereits die fertige Antwort zu kennen.

Es bedeutet zuzuhören.

Es bedeutet, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen.

Es bedeutet aber auch, irgendwann eine Entscheidung zu treffen, Verantwortung dafür zu übernehmen und anschließend dafür zu sorgen, dass aus Beschlüssen tatsächlich etwas wird.

Dabei ist mir ein Grundsatz aus meinem ersten Bürgermeisterwahlkampf geblieben:

Für eine gute Idee ist mir ziemlich egal, von wem sie kommt. Entscheidend ist, ob sie Bad Segeberg weiterbringt.

Ich mag den direkten Austausch mit Menschen, pragmatische Lösungen und manchmal auch Wege, die nicht auf den ersten Blick die naheliegendsten sind.

Die vergangenen fünf Jahre haben mir dabei sehr deutlich gezeigt, dass Kommunalpolitik selten aus schnellen Erfolgen besteht. Viele Projekte brauchen Geduld, Beharrlichkeit, gute Partner – und manchmal einen ziemlich langen Atem.

Aber genau das macht für mich den Reiz dieser Aufgabe aus.

Warum noch einmal?

Als ich 2020 kandidiert habe, hatte ich viele Ideen davon, was sich in Bad Segeberg verändern sollte.

Heute weiß ich sehr viel genauer, was möglich ist. Ich weiß, welche Projekte wir umgesetzt haben, welche wir auf den Weg gebracht haben – und ebenso, wo wir noch nicht am Ziel sind.

Und ich habe nach fünf Jahren nicht das Gefühl, fertig zu sein.

Im Gegenteil.

Bad Segeberg hat in den kommenden Jahren große Chancen. Einige der wichtigsten Projekte meiner ersten Amtszeit werden erst in den nächsten Jahren ihre volle Wirkung entfalten. Gleichzeitig stehen neue Aufgaben vor uns.

Ich möchte deshalb weiter Verantwortung übernehmen, Dinge anpacken und gemeinsam mit den Menschen in unserer Stadt nach den besten Lösungen suchen.

Oder etwas kürzer gesagt:

Nägel mit Köppen.

Damals war das ein Versprechen.

Heute kann man sehen, was daraus geworden ist.

Und wir haben noch einiges vor.

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