Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Stadt – aber vor allem sind sie ein wichtiger Teil unserer Stadt heute. Deshalb möchte ich Bad Segeberg so weiterentwickeln, dass junge Menschen hier gute Bildungs- und Entwicklungschancen haben, sich wohlfühlen und ihre Stadt mitgestalten können.
Wo stehen wir heute?
In den vergangenen fünf Jahren haben wir viel in Bildung und Jugendarbeit investiert. Unsere Schulen wurden weiter modernisiert, die Digitalisierung vorangebracht und die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung geschaffen.
Gleichzeitig haben wir die Jugendarbeit gestärkt. Das Jugendzentrum Mühle, Streetwork und Schulsozialarbeit sind wichtige Anlaufstellen. Mit dem Kinder- und Jugendbeirat, dem Planspiel „Jugend in der Stadtvertretung“ und weiteren Beteiligungsformaten können junge Menschen ihre Vorstellungen unmittelbar in die Entwicklung unserer Stadt einbringen.
Auch neue Orte und Möglichkeiten für Kreativität und Begegnung sind entstanden oder weiterentwickelt worden – beispielsweise mit dem WortOrt und seinem Medialab.
Darauf können wir aufbauen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Schulen, Betreuung und Jugendarbeit weiter.
Was möchte ich bis 2033 erreichen?
Mein Ziel ist, dass Bad Segeberg eine Stadt bleibt und noch stärker wird, in der Kinder und Jugendliche gut lernen, sich entwickeln, ihre Freizeit verbringen und mitbestimmen können.
Dazu gehören moderne Schulen und eine verlässliche Ganztagsbetreuung genauso wie Schulsozialarbeit, Jugendarbeit, Sport, Kultur und Räume, in denen junge Menschen einfach junge Menschen sein können.
Dabei möchte ich Kinder und Jugendliche nicht nur fragen, wenn es ausdrücklich um „Jugendthemen“ geht. Wer seine Stadt für die Zukunft plant, muss diejenigen beteiligen, die am längsten mit den heutigen Entscheidungen leben werden.
Was möchte ich konkret anpacken?
- Ganztagsbetreuung bedarfsgerecht ausbauen. Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung steigen die Anforderungen weiter. Dafür brauchen wir geeignete Räume, verlässliche Strukturen und eine gute Verzahnung von Schule und Betreuung.
- Unsere Schulen weiter modernisieren. Gebäude, Ausstattung und digitale Infrastruktur müssen Schritt halten. Investitionen in unsere Schulen sind Investitionen in die Zukunft Bad Segebergs.
- Schulsozialarbeit verlässlich weiterentwickeln. Schule ist längst mehr als Unterricht. Kinder, Jugendliche, Familien und Lehrkräfte brauchen bei sozialen Problemen und schwierigen Lebenssituationen kompetente Ansprechpartner.
- Die Mühle als starken Ort für Jugendliche weiterentwickeln. Mein Ziel bleibt eine verlässliche und zeitgemäße offene Jugendarbeit mit ausreichend Raum, Personal und Angeboten. Dabei müssen wir auch die langfristige Perspektive eines modernen Jugendzentrums im Blick behalten.
- Streetwork und aufsuchende Jugendarbeit stärken. Nicht alle jungen Menschen erreichen wir über Einrichtungen und organisierte Angebote. Deshalb brauchen wir Ansprechpartner auch dort, wo Jugendliche ihre Freizeit tatsächlich verbringen.
- Jugendbeteiligung weiter ausbauen. Kinder- und Jugendbeirat und das Planspiel haben gezeigt, dass junge Menschen sich einbringen wollen, wenn wir ihnen echte Möglichkeiten dafür geben. Diese Beteiligung möchte ich verstetigen und bei wichtigen Stadtentwicklungsprojekten noch früher nutzen.
- Räume für Kreativität, Begegnung und eigene Ideen schaffen. Angebote wie Medialab, Jugendkultur, Sport oder selbst organisierte Projekte sollen jungen Menschen Möglichkeiten geben, eigene Interessen auszuprobieren und umzusetzen.
Woran soll man den Fortschritt erkennen?
Für mich zeigt sich Fortschritt nicht allein daran, wie viel Geld wir in Gebäude oder Technik investieren.
Entscheidend ist, ob Kinder und Jugendliche in Bad Segeberg gute Bedingungen vorfinden: ob Betreuung funktioniert, Schulen zeitgemäß ausgestattet sind, Hilfe erreichbar ist, Freizeitangebote vorhanden sind und junge Menschen tatsächlich erleben, dass ihre Meinung gehört wird.
Bis 2033 möchte ich erreichen, dass der Ausbau der Ganztagsangebote dauerhaft funktioniert, unsere Schulen Schritt für Schritt weiter modernisiert werden und Jugendarbeit sowie Jugendbeteiligung feste und verlässliche Bestandteile unserer Stadtentwicklung bleiben.
Dabei gilt für mich auch: Bildung und Teilhabe müssen für alle zugänglich sein. Barrierefreiheit und unterschiedliche persönliche Voraussetzungen müssen deshalb bei Schulen, Betreuung, Jugendarbeit und Beteiligungsangeboten von Anfang an mitgedacht werden.
Was haben wir bereits erreicht?
Wir beginnen dabei nicht bei null. In den vergangenen fünf Jahren haben wir Schulen modernisiert, Digitalisierung und Ganztagsbetreuung vorangebracht und gleichzeitig Schulsozialarbeit, Jugendarbeit und Beteiligungsmöglichkeiten gestärkt.


